Redebeitrag Deutsche Burschenschaft 16.3 Eisenach

Folgender Redebeitrag zur Deutschen Burschenschaft wurde von Antifaschist_innen aus Marburg bei der antifaschistischen Demonstration „Die Wartburgstadt ins Wanken bringen“ am 16.3 in Eisenachgehalten.

Liebe Genoss_innen, liebe Freund_innen, liebe Antifas aus der Ferne und vor allem: liebe stabile Eisenacher_innen!

Wir freuen uns sehr, mit Euch heute auf der Straße sein zu können. Es ist toll zu sehen, dass ihr alle hier seid, denn es ist bitter nötig, dass in diese Region geschaut wird und vorallem, dass die Menschen, die sich hier vor Ort gegen die kalten deutschen Zustände wehren, Unterstützung bekommen. Denn Eisenach ist schon auf ganz besondere Weise abgefuckt.

Nicht genug, dass sich alle permanent in Acht nehmen müssen, die nicht in das Weltbild der ansässigen militanten Nazis passen. Einmal im Jahr, nämlich eine Woche nach Pfingsten, rückt auch noch ein saufender, gewalttätiger Männerbund aus ganz Deutschland und Österreich in die Stadt ein und veranstaltet hier sein Jahrestreffen samt Fackelmarsch. Ihr denkt es Euch sicherlich schon, die Rede ist von der Deutschen Burschenschaft.

Das sind hier in Eisenach natürlich keine großen Neuigkeiten. Bereits vor einigen Jahren gab es regelmäßig feministischen und antifaschistischen Protest gegen das Jahrestreffen des größten burschenschaftlichen Dachverbands. Seit der letzten Demo sind fünf Jahre vergangen, inzwischen ist viel passiert. Wir wollen Euch einen kurzen Abriss darüber geben, und klar machen, warum die Deutsche Burschenschaft und alle ihrer Mitgliedsbünde auf die Feindesliste aller emanzipatorischen Kräfte gehört. Doch alles der Reihe nach.

Was sind Burschenschaften eigentlich?

Burschenschaften sind ein Zusammenschluss von ausschließlich männlichen Studenten, die sich selbst die Ausbildung einer vermeintlichen Elite auf die Fahne geschrieben haben. Sie haben strikte Hierarchien, die Mitgliedschaft gilt auf Lebenszeit, wobei die Alten die Jungen finanzieren, und die Erziehung ist sehr autoritär.

Männliche Herrschaft und die Aufrechterhaltung des Patriarchats haben einen hohen Stellenwert bei den Burschen und die Erziehung zum Mann spielt eine große Rolle. Ein Beispiel dafür ist das Fechten, das sogenannte Schlagen der Mensur. Dabei geht es nicht um sportliche Aspekte, nicht darum, dem Säbel des Gegenübers geschickt auszuweichen. Im Gegenteil: Man zuckt nicht zurück und lässt sich eher verletzen, als dem Kopf weg zu ziehen. Das Ergebnis davon sind große Narben am Kopf und im Gesicht. Ziel der Erziehung ist, Härte gegen sich selbst zu üben, um dann hart gegen andere sein zu können.

Es gibt viele unterschiedliche Arten von Studentenverbindungen. Burschenschaften sind eine davon. Sie verstehen sich selbst explizit als politisch und stehen als Organisation in einer Tradition nationalistischer und autoritärer Politik. Seit jeher gelten als Scharnier zwischen der extremen Rechten und dem konservativem Spektrum der Politik. Sie unterstützten in Deutschland seit über 200 Jahren den Rechtsruck: Ob in den 1920er Jahren, als sie kommunistische Organisierungen zerschlugen und streikende Arbeiter_innen ermordeten, vor und während des Nationalsozialismus, den sie tatkräftig unterstützen, oder aktuell in der rassistischen Mobilisierung. Gegenwärtig ist die Deutsche Burschenschaft ein zentraler Knotenpunkt im Netzwerk der Rechten in Deutschland.

Die Deutsche Burschenschaft ist der größte Dachverband der Burschenschaften. Ihm gehören heute noch etwas über 70 Mitgliedsbünde in Deutschland und Österreich an. In 2011 waren es noch gut doppelt so viele. Moment – könnte man da denken – wenn das Ding Deutsche Burschenschaft heißt, was machen dann die Österreicher darin? Hier kommen wir schnell zum Kern des Streits, der über die Hälfte der Mitgliedsbünde zum Austritt brachte: Die Frage, wer in den Augen der Burschen als Deutscher anerkannt wird.

Die Nachkriegsgeschichte der Deutschen Burschenschaft ist eine Geschichte des Grabenkampfes zwischen dem offen völkischen Flügel und den sich als liberal verstehenden Bünden. Der völkische Flügel organisierte sich bereits Mitte der 1950er Jahre in der sogenannten Burschenschaftlichen Gemeinschaft und konnte damit seine Politik innerhalb des Verbands viel besser koordinieren und durchsetzen. 1971 setzte die Burschenschaftliche Gemeinschaft in einem Kompromiss durch, dass österreichische Bünde aufgenommen werden konnten. Die Österreicher gehören mehrheitlich zum völkischen Flügel, der damit erheblich gestärkt wurde. 1996 diskutierte der Dachverband, ob er die deutschen Grenzen anerkennen sollte, oder ob man die Ostgebiete weiter zurück fordern sollte. Einige Verbindungen traten aus und gründeten einen neuen Dachverband, die Neue Deutsche Burschenschaft. Der größere Teil der sich als liberal verstehenden Bünde schien aber weiter die Vorteile des großen und gut vernetzten Männerbundes behalten zu wollen. Die darauf folgenden anderthalb Jahrzehnte bemühte sich der Verband um Burgfrieden. Kritiker wurden klein gehalten und mit Verweis auf den Ruf des Verbandes ausgegrenzt. Immer wenn bekannt wurde, dass Burschen in Naziorganisationen aktiv waren oder die Mitgliedsbünde politische Skandale produzierten, wurde verschwiegen und beschwichtigt.

2011 allerdings wurden die Zerwürfnisse zu groß. Es wurde ein Antrag von Vertretern der Burschenschaftlichen Gemeinschaft für den Burschentag vorbereitet, der besagte, dass nur Mitglied in der Deutschen Burschenschaft werden dürfte, wer eine Zitat Europäische Gesichts- und Körpermorphologie aufweise. Eins a Rassekunde bei der Deutschen Burschenschaft. Der in der Presse als „Ariernachweis“ bekannt gewordene Antrag wurd zwar nicht gestellt, aber der Ruf war ruiniert. In den folgenden Jahren beschlossen dann gut die Hälfte der Bünde, den Dachverband zu verlassen. Der völkische Flügel in der Deutschen Burschenschaft hat den Streit gewonnen. Alle Bünde, die jetzt noch im Dachverband verblieben, sind sich der politischen Ausrichtung bewusst, sie sind offene Faschisten oder sympathisieren mit ihnen.

Die Deutsche Burschenschaft war in der Krise: weniger Mitglieder bedeuten weniger Einfluss, weniger Verbindungen in Politik und Wirtschaft und vor allem weniger Geld für den Verband. Der Verband konnte nun aber auch offen und ohne Rücksicht auf vermeintliche liberale seine rassistische und nationalistische Politik vertreten.

Die AfD stand 2014/2015 nach ihren Spaltungen vor ähnlichen Problemen, hatte aber durch den Einzug in diverse Landtage und Kommunalparlamente Ressourcen im politischen Business. Eine gute Gelegenheit für die deutsche Burschenschaft ihren Einfluss wieder zu verstärken und ihren Mitgliedern gute Karrieaussichten zu geben als Abgeordnete, Mitarbeiter oder Angestellte der Fraktionen. Mittlerweile rühmt sich die Deutsche Burschenschaft damit, die Ausbildungsorganisation für die AfD zu sein. Um die eigenen Leute zu überzeugen, lud die Deutsche Burschenschaft Götz Kubitschek als Festredner ein, der die Leute auf ihre Rolle ein schwören sollte.

2015 wurde in der Presse diskutiert, ob die AfD nun von rechten Burschen unterwandert würde. Wie meistens, wenn von Unterwanderung die Rede ist, ist die Analyse falsch. Vielmehr war der Aufbau der AfD und die Rettung der Deutschen Burschenschaft aus ihrer Krise ein Projekt der völkischen Flügel beider Organisationen. Der völkische Flügel innerhalb der AfD sieht die Partei als parlamentarischen Arm der rechten Sammlungsbewegung, die sich in den letzten Jahren in Deutschland formiert hatte. Zu ihr gehören die AfD in den Parlamenten, die Identitären in den Sozialen Netzwerken, die rassistischen Mobilisierungen auf der Straße, Infrastrukturprojekte wie die Spendensammelorganisation Einprozent und rechte Thinktanks wie das Insititut für Staatspolitik. An dieser Stelle kurz ein fettes, fettes Dankeschön an die Genoss_innen, die sich immer wieder die Scheiße in Schnellroda geben!

Die Burschenschaften sind für das Netzwerk der Sammelbewegung aus unterschiedlichen gründen wichtig. Sie sind darin aktiv, als Abgeordnete und Mitarbeiter in der AfD, als Aktivisten bei den Identitären, deren Struktur vor allem in den Unistädten liegt, als Anheizer bei den rassistischen Demos und als Redner bei den internen Zusammenkünften wie bei Kubitschek in Schnellroda. Sie stellen unkündbare Räume für Veranstaltungen zur Verfügung, wie zum Beispiel kürzlich in Marburg, als Alain de Benoist, den Shooting Star der sogenannten Neuen Rechten, bei der Marburger Burschenschaft Germania redete. Sie sind europaweit mit den faschistischen Kräften bestens vernetzt, ob Asov in der Ukraine oder Casa Pound in Italien.

Gerade in der Anfangszeit distanzierte sich die AfD noch von den Identitären, um ihr bügerliches Image nicht zu gefährden. Gerade in der Phase war die deutsche Burschenschaft als Organisierung und Begegnungsort wichtig, denn wer zusammen gekotzt, geschwitzt und geblutet hat, den interessieren auch formale Trennungsbeschlüsse nicht.

Mittlerweile ist völlig klar: Sowohl die AfD als auch die Deutsche Burschenschaft sind Nazis. Niemand muss sich mehr verstecken, die Karten liegen auf dem Tisch.

Eisenach ist für die Burschen ein wichtiger Ort. Hier oben auf dem Berg steht ihr Denkmal, das jedes Jahr Ziel des Fackelmarsches ist. Mittlerweile dürfen sich die Burschen nicht mehr auf der Wartburg treffen und ihr Burschentag muss außerhalb statt finden. Dennoch fühlen sich die Burschen in Eisenach zuhause. Hier in der Löberstraße 14 sind das Sekretariat der Deutschen Burschenschaft und der Denkmalerhaltungsverein ansässig.

Der antifaschistische und feministische Kampf gegen die Burschenschaften kann nur gemeinsam passieren. Die Naziburschen sind oft vor ihrem Studium in ihren Heimatorten aktiv, sie organsieren sich dann in den Unistädten, machen in Eisenach Verbandspolitik und ziehen danach meistens ihren Jobs hinterher. Der Austausch und die Recherche von Infos, wo die einzelnen Burschen aktiv sind, ist dabei ebenso unerlässlich wie die Analyse der Organisationsform. Nur manchmal schlagen die Burschen selbst zu, wie bei der Normannia in Kahla oder der Marbuger Germania, sie sind aber auf allen Ebenen an der Diskursverschiebung der rassistischen Mobilisierung beteiligt. Sie wollen die Elite sein für den rassistischen Mob auf der Straße.

Die Deutsche Burschenschaft ist als Organisation für die rechte Sammlungsbewegug immer noch ein Schwachpunkt: Es gibt, besonders bei den Ehemaligen- den sogenannten Alten Herren- immer noch viele in den bürgerlichen Parteien CDU, CSU, der FDP. Männer in den Ministerien, in den Behörden und in den Gerichten. Das ist ein Grund, weshalb der Verfassungsschutz den Burschenschaften sehr nahe steht und nur einzelne Burschenschaften beobachtet werden. Hier gibt es zum einen Potenzial zur Skandalisierung, zum anderen wird klar, dass eine emanzipatorische Linke niemals im Kampf gegen Nazis auf den Staat bauen darf.

Nehmen wir es selbst in die Hand – Rechte Netzwerke zerschlagen, in Eisenach und überall!

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